"Allianz gegen das Unrecht der Jagd"

Unterstützung der Aktivitäten zur Abschaffung der Jagd von: Natur ohne Jagd e.V., Initiative zur Abschaffung der Jagd, Wir Füchse, Tatort Wald, Anti-Jagd-Demo, Der Lusttöter, Das Brennglas, Freiheit für Tiere und Stimmen der Tiere e.V.

Eine Reform der Landesjagdgesetze muss her!

Infolge eines sich weiterentwickelnden Erkenntnis- und Forschungsstandes in der Ökologie und Wildbiologie sowie einer sich verändernden Einstellung vieler Menschen zu Natur und Tieren geraten Jagd und Jäger zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Ökologen weisen darauf hin, dass die Jagd auch in der uns heute umgebenden Kulturlandschaft keineswegs erforderlich ist und überdies oftmals zu einer Gefährdung von Tierpopulationen und ihren Lebensräumen führt. Tierschützer machen geltend, dass viele Regelungen der Jagdgesetzgebung nicht mehr mit dem Grundgesetz vereinbar sind, seitdem der Tierschutz zum Staatsziel erhoben wurde (Art. 20a Grundgesetz).  Weiterlesen

In den alten Ländern der Bundesrepublik Deutschland wurden zwischen 1949 und 1950 Landesjagdgesetze erlassen. Diese entsprachen in wesentlichen Teilen dem Reichsjagdgesetz aus der NS-Ära. Das weltweite Artensterben, die Zerstörung der Restnatur in unserem Lande und das gewachsene Bewusstsein der Bevölkerung für Tier- und Naturschutz fordern aber andere Gesetze als noch vor 50 oder 70 Jahren. Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer hat sich offiziell am 21. April 2007 gegen eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes in dieser Legislaturperiode ausgesprochen. Die Föderalismusreform gestattet aber den einzelnen Bundesländern, vom Bundesjagdgesetz abweichende Regelungen für das Jagdwesen zu treffen. Nun liegt es an den Bundesländern, für eine neue und zeitgemäße Jagdgesetzgebung zu sorgen.

"In deutschen Wäldern und Fluren gelten also nicht moderne Maßstäbe von Natur- und Tierschutz, sondern Jagdtraditionen aus der braunen Zeit von Reichsjägermeister Göring; und diese haben im 21. Jahrhundert nun wirklich nichts mehr verloren!" (Kurt Eicher, Biologe und Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd)

Bitte unterstützen Sie unseren Online-Protest!

Mit einem Klick wird das unten aufgeführte Schreiben unter Ihrem Namen als E-Mail an die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer versendet. Selbstverständlich werden Ihre Daten von uns streng vertraulich behandelt und lediglich im Rahmen dieser Aktion verwendet.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

als Tier- und Naturschützer unterstütze ich die "Forderungen für eine Novellierung der Landesjagdgesetze" des Aktionsbündnisses "Natur ohne Jagd" und der "Allianz für Tierrechte", die Ihnen bereits schriftlich zugegangen sind.

(Im Internet unter: http://www.abschaffung-der-jagd.de/politik/forderungtierfreundlichelandesjagdgesetze/index.html)

In diesem Manifest finden Sie eine kompakte Zusammenstellung der zeit- und umweltgemäßen Argumente, die für eine dringend erforderliche Veränderung der Gesetzgebung sprechen. Aufgezeigt werden ferner naturschutzfachliche Maßnahmen, welche die Voraussetzung für ein möglichst natürliches und stabiles Gleichgewicht in unserer Restnatur sind.

Im April 2007 hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer beim Bayerischen Landesjägertag gegen eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes in dieser Legislaturperiode ausgesprochen. "Seit rund 70 Jahren gab es kaum Änderungen am Bundesjagdgesetz", schrieb daraufhin das Oberbayerische Volksblatt (22.04.2007). Man mag es kaum für möglich halten: Die bestehenden Jagdgesetze gehen zurück auf das Reichjagdgesetz von Reichsjägermeister Hermann Göring aus dem Jahr 1934.

Nunmehr liegt es an den Ländern, sich von Görings Reichsjagdgesetz und der damit verbundenen Ideologie zu lösen und für eine neue, zeitgemäße Gesetzgebung zu sorgen. Die Föderalismusreform und die damit verbundene Änderung des Grundgesetzes gestattet es nämlich neuerdings den einzelnen Bundesländern, vom Bundesjagdgesetz abweichende Regelungen für das Jagdwesen zu treffen (vgl. Art. 72 Abs.3 Nr. 1 Grundgesetz).

Nutzen Sie diese Chance und machen Sie sich als Ministerpräsident stark für eine Anpassung der landesrechtlichen Gesetzgebung an die veränderten ökologischen Erfordernisse und an eine sich wandelnde Einstellung der Gesellschaft zum Mitlebewesen Tier!

Für Ihr Engagement im obigen Sinne bedanke ich mich recht herzlich.

Vorname, Name und Adresse

 

Zum Unterzeichnen zur Protest-Seite

 

PDF-Download (181 KB)

 

Aktionsbündnis Natur ohne Jagd - Allianz für Tierrechte

Initiative zur Abschaffung der Jagd
www.abschaffung-der-jagd.de

Verein Natur ohne Jagd
www.natur-ohne-jagd.de

PETA - People for the Ethical Treatment of Animals
www.peta.de

Allianz für Tierrechte
www.allianz-fuer-tierrechte.de

Vogelschutz-Komitee e.V.
www.vogelschutz-komitee.de

Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa - PAKT e.V.
www.paktev.de

AKTE - Arbeitskreis Tierrechte und Ethik
www.tierrechteportal.de

European Federation Against Hunting
www.efah.net

Bürgerinitiative »Zwangsbejagung ade!«
www.zwangsbejagung-ade.de

Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.
www.arbeitskreis-tierschutz.de

Initiative jagdgefährdeter Haustiere
www.ijh.de

Unabhängige Tierschutzunion Deutschlands
www.tierschutz-union.de

Initiative für Haus- und Wildtierschutz
www.tatort-wald.de

Heimat für Tiere e.V.
www.heimat-fuer-tiere.de

Magazin "Freiheit für Tiere"
www.freiheit-fuer-tiere.de

Das Brennglas - gemeinnützige Körperschaft für Tierschutz
www.brennglas.com



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